Fragmente (6)
Montag, 08. März 2010He kicked the cupboard angrily. “Take this for not containing a knife!”
He kicked the cupboard angrily. “Take this for not containing a knife!”
Die Heuschnuppen fliegen creutzfeldein. Ein Schlagwortgewitter liegt in der Luft. Schneeglückchen im Streichelstress antichambrieren beim Fahrradhenker. In der Aggregorianik seines signalschwarzen Himmelsbonbons herrschen Schwermetallmusik und Tintenbarock. Im gefrierbeutelübergreifenden Schuldbewusstenersatzteillager nebenan hat ein Metagott die Indogermanesen zu Teebaumhaxe und Kalbsblütenhonig geladen und lässt zur allgemeinen interconvenience Witzcluedo spielen. Zwischen zwei an ihren Unfuguhren nestelnden Imponderabilienmaklern entspinnt sich eine anaptyktische, von Anglischismen nicht freie conversation nasale über das Bismarck-Zerebral, während die Lambdafantasten Räuchermilch trinken und ein Schafthäher starkes entertailment zwischen glamour grammar und Salzlichtfotografie nachweist. Über allem schwebt die Quadrupeltilde und ein sanfter Bonn-Bad Godesbeat.
So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. Ⅰ have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. Ⅰ have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. Ⅰ have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. Ⅰ have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins, “So this random guy walks up to my table, sits down and starts telling a story out of the blue. Ⅰ have no idea what he is talking about or who he is referring to when he begins…
Neulich ging es darum, wie ich einmal ein Bild malen musste, versagte und dann auch noch einen schriftlichen Kommentar zu meinem Versagen schreiben musste. Ich habe jetzt die etwas geschliffenere Version des Kommentars wiedergefunden, die ich hinterher abgab. Ganz interessant, wie ich das damals gelöst hab:
Die Bürde, malerisch einen intensiven Ausdruck von Lebensfülle und Lebensfreude vermitteln zu sollen, weckte so morbide Fantasien in mir, dass das Thema einer Totenerweckung recht schnell feststand. Ich brachte dieses dann zur Synthese mit der geforderten Lebensfreude, indem ich mich entschloss, mein Bild so zu konzipieren, dass das Wunder der Lebensfreude durch den scharfen Kontrast zu einer düsteren, bedrohlichen Umgebung besonders stark herausgestellt wird. Eine subtile Verbindung formaler und inhaltlicher Gestaltungsmittel sollte diesen Gegensatz mit vereinten Kräften zum Ausdruck bringen.
Mitten in dunkelster Nacht, vor sturmgepeitschten Bäumen, sieht man ein von den Toten auferstandenes Gerippe auf einer Wiese mit einer Frau tanzen. In einer bedrohlichen und der Lebensfreude eigentlich feindlichen Situation ist sowohl ein großes Feuer als auch eine Liebe entbrannt, die sogar den Tod besiegt und das Wunder des Lebens neu aus der Taufe hebt. Kann die Lebensfreude größer sein als nach einem solchen Triumph?
Um die bedrohliche, nächtliche Umgebung darzustellen, beschloss ich, das Farbspektrum auf dunkelblaue und blaugrüne Töne zu reduzieren und nur im inhaltlichen Zentrum des Bildes – das tanzende Paar, gewärmt und beleuchtet durch das Feuer im Ölfass – hellere sowie rote und violette Töne zuzulassen. Mit diesen Vorgaben trat ich an das Malen selbst heran.
Während der Malarbeit entwickelte ich u.a. folgende Vorgehensweisen:
Ohne Frage liegt dem Ergebnis eine deutlich sichtbar persönlich geprägte Bildgestaltung zugrunde, die erkennbar zu „abgenudelten Klischees der Werbung“ Abstand hält. In Ermangelung handwerklichen Know-hows und durch eine gewissen Schwankungen unterworfene Motivation sind jedoch einige in Konzept und Vorgehen beabsichtigte Effekte leider nur bedingt gelungen. In Zusammenhang mit dem Joch der Auflagen, die in der Aufgabenstellung genannt werden, könnte man insbesondere kritisch anmerken, dass eine wesentliche Bestimmtheit des Farbkonzeptes von vielfältig differenzierten, leuchtend bunten Farben im Rahmen meines Konzeptes nur eingeschränkt möglich war und das Bildgeschehen komplexer sowie dynamischer über mehrere Raumzonen verteilt sein könnte.
A: Well, Harold, I’m not sure whether Ⅰ understand your plan completely, but unless I’m very much mistaken, it involves my death, right?
B: Yes, that is correct.
A: Well, Ⅰ don’t want that.
B: You don’t… oh, yeah. Sure. That kinda… should have been obvious.
A: No problem.
B: No, really, Ⅰ should have…
A: It’s okay, Harold. We do have to think in all possible ways.
B: Yeah. … But that one plan is out, then?
A: It is.
Schon seit 2003 habe ich die Idee, für die Gesellschaft zur Stärkung der Verben einen Webproxy nach dem Vorbild des seligen Schwobifyers zu schreiben, mit dem man das WWW in gestorkenem Deutsch würde nutzen können. Die technischen und juristischen Schwierigkeiten haben mich immer von der Umsetzung abgehalten. (Ein Computerlinguistikstudium hab ich mittlerweile fast hinter mir, technisch sollte ich es also hinkriegen. Fehlt nur noch ein Jurastudium.) Aber den Zettel, auf dem ich damals das Logo (und die GSV-Menüleiste) entwarf, wollte ich doch mal zur Schau stellen: