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	<title>Texttheater &#187; Menschen</title>
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	<description>Die kleinste Bühne der Blogosphäre</description>
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		<title>Zwei Papiertüten</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 23:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich um fünf vor zwölf in den REWE rausche, stellt sich mir die schwarz gekleidete Sekuritärin in den Weg, eine Schrankwand von einer Frau. „Eingang ist da!“ Aus der üblichen Geistesabwesenheit gerissen und jäh in eine soziale Situation geschubst &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/zwei-papiertuten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich um fünf vor zwölf in den REWE rausche, stellt sich mir die schwarz gekleidete Sekuritärin in den Weg, eine Schrankwand von einer Frau. „Eingang ist da!“ Aus der üblichen Geistesabwesenheit gerissen und jäh in eine soziale Situation geschubst reagiert mein Stammhirn autark und hält auch diesmal wieder eine Überraschung für mich bereit, nämlich ein Welpengesicht und einen leicht bettelnden Tonfall: „Ich muss nur zwei Papiertüten kaufen, wär das okay, wenn ich eben hier rein gehe?“ Slightly off, wenn man bedenkt, dass es nicht an sich darum geht, einen Umweg zur Kasse zu vermeiden, sondern darum, mein Gesicht zu wahren. Wahrscheinlich wirke ich wie auf Drogen, aber mein Argument zieht. Die Pointe entfällt.</p>


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		<title>Geißel Gottes</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern habe ich das kurz gezwitschert, heute fasziniert es mich immer noch: Der verrückte Bischof Richard Williamson hat den Islam in seiner E-Mail-Kolumne eine &#8220;Geißel Gottes&#8221; genannt, also eine von Gott in die Welt gesetzte Strafe oder Prüfung für seine &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/geissel-gottes">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern habe ich das kurz <a href="http://log.texttheater.de/dazu-gehoert-einfallsreichtum">gezwitschert</a>, heute fasziniert es mich immer noch: Der verrückte Bischof Richard Williamson hat den Islam in seiner E-Mail-Kolumne eine &#8220;Geißel Gottes&#8221; genannt, also eine von Gott in die Welt gesetzte Strafe oder Prüfung für seine Schäfchen, die Christen. Nach muslimischem Glauben wurde der Islam ja tatsächlich von Gott in die Welt gesetzt, durch Mohammed. Glaubt Williamson also, dass Gott eine neue heilige Schrift herausgegeben, eine neue Anhängerschaft um sich geschart, kurz: eine neue Religion begründet hat, um die Anhänger der alten Religion zu zwiebeln? Dann müsste er zugeben, dass Muslime rechtgläubig sind, da der Islam ja tatsächlich eine göttliche Religion ist. Wahrscheinlich würde er aber nicht zugeben, dass der christliche und der muslimische Gott derselbe sind. Hat der christliche Gott also einen Pappgott zurechtgemacht und die Muslime voller Absicht mit einer Bogusreligion in die Falschgläubigkeit geführt &#8211; als Werkzeug, als Geißel? Dann wäre Gott noch infamer und sadistischer, als man es ihm aufgrund mancher gut katholischer Glaubenssätze eh schon unterstellen muss. Was also ist von Williamsons Aussage zu halten? Vielleicht sollte man sie einfach nur amüsant finden.</p>


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		<title>Vom Abschmettern</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit vielen Jahren bin ich Hausmeister des der Nachtschule angeschlossenen Wohnstollenheims. Ich bearbeite die Bitten von Nachtschülern, die sich einen Wohnstollen (Website) gebastelt haben. Die Qualitätsanforderungen für neue Wohnstollen sind nicht hoch, aber doch vorhanden. Wo jeder Raum (Webseite) nur &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/vom-abschmettern">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vielen Jahren bin ich Hausmeister des der <a href="http://www.nachtschule.de">Nachtschule</a> angeschlossenen <a href="http://www.nachtschueler.de">Wohnstollenheims</a>. Ich bearbeite die Bitten von Nachtschülern, die sich einen Wohnstollen (Website) gebastelt haben. Die Qualitätsanforderungen für neue Wohnstollen sind nicht hoch, aber doch vorhanden. Wo jeder Raum (Webseite) nur eine Variante des Satzes &#8220;Dieser Raum wird erst noch eingerichtet&#8221; enthält, habe ich mir eine Standardantwort zurechtgelegt: &#8220;Bitte melde dich noch einmal, wenn du deinen Stollen etwas vollständiger eingerichtet hast.&#8221; Inzwischen benutze ich sie jedes Mal in der Gewissheit, dass ich von der betreffenden Daseinsform nie wieder etwas hören werde.</p>


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		<title>Modellbahnraum</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe einen Nachbarn, der zwei Hausnummern vor die Tür seiner Gewerbefläche gehängt hat: seine und meine. Hilfsbriefträger und esoterische Paketdienste werden davon manchmal verwirrt. Dann geht meine Post an den Absender zurück. Ich stellte meinen Nachbarn zur Rede. Er &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/modellbahnraum">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen Nachbarn, der zwei Hausnummern vor die Tür seiner Gewerbefläche gehängt hat: seine und meine. Hilfsbriefträger und esoterische Paketdienste werden davon manchmal verwirrt. Dann geht meine Post an den Absender zurück. Ich stellte meinen Nachbarn zur Rede. Er behauptete, die Deutsche Post habe ihm befohlen, beide Nummern zu führen &#8211; erster Beweis dafür, dass er bizarr ist. Zweiter Beweis: seine Gewerbefläche. Das Klingelschild bezeichnet sie als &#8220;Modellbahnraum&#8221;, und es sieht so aus, als sei tatsächlich in den nächsten Tagen die Einrichtung einer großen Modellbahnanlage geplant. Seit mehreren Monaten sieht es so aus. Die Tische stehen leer und auf dem Kopf. Immer, wenn ich am Schaufenster des Modellbahnraums vorbeigehe, sitzt mein Nachbar in einem Drehsessel und liest Zeitung.</p>


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		<title>Forschungsprojekt</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 23:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat man mir auf einer Party erzählt: Letztes Semester hatten wir zum Beispiel ein Seminar zu Gender Studies. Das war toll. Die Dozentin war voll locker, die war Amerikanerin. Das fand ich voll gut, die war voll offen, gar nicht &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/forschungsprojekt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hat man mir auf einer Party erzählt:</em></p>
<p>Letztes Semester hatten wir zum Beispiel ein Seminar zu Gender Studies. Das war toll. Die Dozentin war voll locker, die war Amerikanerin. Das fand ich <em>voll</em> gut, die war voll offen, gar nicht so wie die Deutschen, verstehst du? Die hat uns auch von ihren Affären erzählt, die sie während der Zeit hatte. Andere Dozenten sind da immer voll streng und achten voll darauf, wie man sich im Seminar beteiligt und machen voll strenge Vorgaben für die Hausarbeiten. Aber sie wollte das gar nicht so machen, sie wollte uns da Freiheit lassen, und das find ich auch gut, weil, wenn ich jetzt zum Beispiel im Seminar nicht so viel sage, kann das ja trotzdem sein, dass ich voll gute Gedanken und Ideen habe, weißt du? Und die Ideen wollte sie halt sehen, und deswegen haben wir eigene Forschungsprojekte machen dürfen. Völlig frei, also sie hat gar keine Vorgaben machen wollen, sie wollte, dass wir selber kreativ werden. Ich bin mit zwei Freundinnen aus dem Seminar ins Top Ten gegangen und wir haben die Leute beobachtet. Unser Thema war, wie sich Männer und Frauen in der Disco verhalten, ob&#8217;s da Unterschiede gibt. Und es gibt voll die Unterschiede. Männer bleiben in eher ihrer Clique, während Frauen den Kontakt suchen, auch zu anderen Leuten. Und dass die eine Gogo-Tänzerin schon Megacellulite hatte. Hab ich zwar auch, aber ich tanz auch nicht Gogo.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sozialpädagogisches Mission Statement</title>
		<link>http://log.texttheater.de/sozialpaedagogisches-mission-statement</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren einmal zwei Jugendleiter in Schwerin&#8230; Kinder brauchen Grenzen. Wir rücken die Grenzen in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Die emanzipatorischen Wurzeln unseres Metiers verführen dazu, mit Kindern auf Augenhöhe zu sprechen. Traumata der Vergangenheit haben uns jedoch klug werden &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/sozialpaedagogisches-mission-statement">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es waren einmal zwei Jugendleiter in Schwerin&#8230;</em></p>
<p>Kinder brauchen Grenzen. Wir rücken die Grenzen in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Die emanzipatorischen Wurzeln unseres Metiers verführen dazu, mit Kindern auf Augenhöhe zu sprechen. Traumata der Vergangenheit haben uns jedoch klug werden lassen: Heute arbeiten wir an uns, bis wir in jedem Kind einen kleinen Kriminellen sehen. Einmal in die Falle des Regelverstoßes getappt &#8211; und uns sollte der Teufel holen, wenn wir mit den Kindern Regeln &#8220;vereinbaren&#8221; würden, an die man sich auch halten kann &#8211; hat das Kind Unrecht, komme, was da wolle, da wird nur noch draufgehauen und kleingemacht. Schließlich haben wir Werte zu vermitteln: &#8220;AUF DIESE WEISE IST ES KLAR, DAS SOLVEIG UND KEVIN VOLL IN DEN KONFLIKT KOMMEN! WIR SIND EINE GEMEINSCHAFT UND WIR STELLEN UNS UNSEREM PROBLEM, VERSTANDEN?!&#8221; Unsere Macht ist die Definitionsmacht darüber, worin das Problem besteht (man hat das ja schließlich studiert). Von dieser Definitionsmacht kein Jota an ein Kind abzugeben, so vernünftig es auch argumentieren mag, ist das Wichtigste überhaupt. Sachargumenten mit dem Wechsel der Gesprächsebene zu begegnen (&#8220;Darum geht es nicht, es geht darum, dass <em>du</em>&#8230;&#8221;) ist das A und O unserer Kommunikationskunst. Nur so gelingt es, während einer Jugendfreizeit permanent zu gut für diese Welt und entsprechend übellaunig zu sein. Die volle pädagogische Kunst ist erst entfaltet, wenn es beim Anblick unserer galligen Mienen, hinter denen wir die nächsten Attacken auf unsere Schützlinge vorbereiten, schon beim Frühstück auch den anderen Gästen der Jugendherberge die Kehlen zuschnürt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Adel</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 18:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule und Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, wie S. damals in der zehnten Klasse darauf kam, die Stufendumpfbacke, die als besonderes Kennzeichen einen Grafentitel, fünf Vornamen und die einschlägigen Präpositionen im Nachnamen trug, ausgerechnet als &#8220;Bauer&#8221; zu beschimpfen. Deren Reaktion jedoch war bezeichnend: Packte &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/adel">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, wie S. damals in der zehnten Klasse darauf kam, die Stufendumpfbacke, die als besonderes Kennzeichen einen Grafentitel, fünf Vornamen und die einschlägigen Präpositionen im Nachnamen trug, ausgerechnet als &#8220;Bauer&#8221; zu beschimpfen. Deren Reaktion jedoch war bezeichnend: Packte seinen Personalausweis aus und präsentierte mit ätzender Gebärde eben Genanntes. Tiefer kann Adel nicht sinken.</p>


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		<title>Hitler</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 10:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerikaner reden gerne über Hitler. Keine amerikanische Fernsehserie, in der er nicht seinen Auftritt gehabt hätte. &#8220;Hitler!&#8221; schallt es von den Wolkenkratzerwänden Manhattans wider. &#8220;Hitler!&#8221;, muhen die Kühe in Nevada. &#8220;Hüüütlååå!&#8221;, tutet der Mississippidampfer. &#8220;Hitler, Hitler!&#8221;, klackern die Kugeln des &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/hitler">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikaner reden gerne über Hitler. Keine amerikanische Fernsehserie, in der er nicht seinen Auftritt gehabt hätte. &#8220;Hitler!&#8221; schallt es von den Wolkenkratzerwänden Manhattans wider. &#8220;Hitler!&#8221;, muhen die Kühe in Nevada. &#8220;Hüüütlååå!&#8221;, tutet der Mississippidampfer. &#8220;Hitler, Hitler!&#8221;, klackern die Kugeln des texanischen Revolverhelden. Das war jetzt ein bisschen übertrieben. Die lautere Wahrheit ist hingegen folgender Dialog aus dem Film <em>Das Netz</em>. Der deutsche Dokumentarfilmer Lutz Dammbeck interviewt einen älteren amerikanischen Gelehrten über Ted Kaczynski, den berüchtigten &#8220;Unabomber&#8221;, der zwischen 1978 und 1995 Briefbomben verschickte und schließlich ein Manifest wider den technischen Fortschritt veröffentlichte:</p>
<ul>
<li>What do you think about Ted Kaczynski?</li>
<li>He&#8217;s a madman.</li>
<li>But he&#8217;s a scientist. He studied maths in Harvard.</li>
<li>So what? Hitler was an artist. He studied in Vienna.</li>
<li>Did you read his manifesto?</li>
<li>You mean <em>Mein Kampf</em>?</li>
<li>No, I mean the Unabomber manifesto.</li>
</ul>


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		<title>Acht-Planeten-System</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Aug 2006 19:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schrecklich, wie viele unterbelichtete Spießer es gibt, die bei jeder kleinsten Änderung einer Konvention in erbärmliches Gezeter ausbrechen. Wer mit mir fühlt, sollte diese Sammlung „astronomenkritischer“ Merksprüche auf keinen Fall lesen, er kriegt sonst zu viel bei dieser Ballung. No &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/acht-planeten-system">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schrecklich, wie viele unterbelichtete Spießer es gibt, die bei jeder kleinsten Änderung einer Konvention in erbärmliches Gezeter ausbrechen. Wer mit mir fühlt, sollte <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,433715,00.html">diese Sammlung „astronomenkritischer“ Merksprüche</a> auf keinen Fall lesen, er kriegt sonst zu viel bei dieser Ballung.</p>


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		<title>CDU-Politiker</title>
		<link>http://log.texttheater.de/cdu-politiker</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2005 19:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Farben! Diese lustigen Farben! Kein Wunder, dass die CDU Haschisch nicht legalisieren will &#8211; die Website der Landtags-Abgeordneten Andrea Milz tut es schließlich auch. Innovativ! Eher der Vergangenheit hat sich Partei- und Parlamentskollege Manfred Palmen verschrieben, der unter Persönlich &#8230; <a href="http://log.texttheater.de/cdu-politiker">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Farben! Diese lustigen Farben! Kein Wunder, dass die CDU Haschisch nicht legalisieren will &#8211; die <a target="_blank" href="http://www.andrea-milz.de/">Website der Landtags-Abgeordneten Andrea Milz</a> tut es schließlich auch. Innovativ!</p>
<p>Eher der Vergangenheit hat sich Partei- und Parlamentskollege <a target="_blank" href="http://www.manfred-palmen.de/"> Manfred Palmen</a> verschrieben, der unter <em>Persönlich</em> als „die drei klügsten Köpfe unserer Zeit“ Beethoven, Goethe und Schiller nennt.</p>


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