Archiv der Kategorie: Sprache

Lieblingswörter (6)

Was bisher geschah: Schöne Wörter, Lieblingswörter, Lieblingswörter (2), Lieblingswörter (3), Lieblingswörter (4), Lieblingswörter (5). Das Wort heimsuchen ist ein besonderes Wort für besondere Anlässe. Ich verwende es gerne in den seltenen Fällen, in denen sich eine gemeinsame Arbeit nicht per Internet oder Telefon erledigen … Weiterlesen

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Irrealis im Alltag

Drei Radfahrer (A, B und C) kommen an eine rote Fußgängerampel. A fährt einfach darüber. Von rechts kommt ein Auto und bleibt auf der Linksabbiegerspur stehen. Angesichts dessen bleiben B und C auch stehen. B: Wenn man jetzt nicht wüsste, … Weiterlesen

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Beckers Welt

Peinliche journalistische Unsitten, Folge 983: Eine etablierte Ausdrucksweise mit auskennerischer, gönnerhafter Gebärde als Sprachmarotte einer Randgruppe belächeln und damit nur die eigene horrende Kenntnislosigkeit vorführen. So geschehen schon neulich in der Zeit und diese Woche ebenda erneut. Diesmal trifft es … Weiterlesen

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Denken und sprechen

Die Zeit widmet diese Woche dem Niedergang der deutschen Sprache den Aufmacher und eine Doppelseite im Feuilleton. Ulrich Greiner erkennt zum Glück richtig, dass Anglizismen, Genitiv und Konjunktiv nichts zur Sache tun, schiebt sie nach einer halben Spalte beiseite und … Weiterlesen

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Einleitephrasen im Relativsatz

Der Knüller hier ist Beispielsatz (33). Wer schon weiß, wie Relativsätze im Deutschen funktionieren, kann direkt runterscrollen. Die einschlägigen Grammatiken sprechen von einem “Einleitewort” im Relativsatz, so auch die Canoo-Grammatik, der dieser Eintrag ansonsten viel verdankt. Dabei werden Relativsätze im … Weiterlesen

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Wie es sich in Deutschland gehört

„Das große Ereignis beginnt pünktlich, wie es sich in Deutschland gehört.“ Ich habe ja gar nichts gegen Deutschland-Bashing. „Nach eineinhalb Jahren Deutschunterricht erhalten die Frauen aus den Händen des Senators je vier Urkunden in einer Hartplastikmappe. Damit ist es amtlich, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Sprache, Zeitwatch | 5 Kommentare

Was bedeutet „sowie“?

Im Katalog zur Ausstellung Slave City (sehr zu empfehlen) reißt Michael Zeuske kurz die Weltgeschichte der Sklaverei ab und verwendet dazu u.a. einen bemerkenswerten Satz: Allerdings wurden Männer sowie Frauen und Kinder strikt voneinander getrennt. Das Weltwissen sagt einem, was … Weiterlesen

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Ist „Milf“ etwa ein deiktischer Ausdruck?

Ist Zsá Zsá Inci Bürkles Mutter etwa eine Milf?, fragt sich Max Goldt und bemerkt: Ich werde das Wort “Milf”, welches akronymischen Charakters ist, hier übrigens nicht genauer erläutern. Dazu bin ich mir zu fein. (…) Am besten, man hat … Weiterlesen

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Lieblingswörter (5)

Was bisher geschah: Schöne Wörter, Lieblingswörter, Lieblingswörter (2), Lieblingswörter (3), Lieblingswörter (4). Das Wort Gestaltungswille kommt mir immer in den Sinn, wenn ich so etwas sehe wie den Verkehrserziehungstruck, der vor der Tübinger Landespolizeidirektion steht. Darauf steht “GIB ACHT IM VERKEHR”. Das Wort “ACHT” … Weiterlesen

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Sick of Sickbashing

Dass Sprachblogger Anatol Stefanowitsch in seinem neuesten Beitrag mehrere Aussagen von Bastian Sick zitiert und ihnen ohne jede Kritik zustimmt, Sick aber trotzdem in eine Reihe mit den Sprachnörglern vom “Verein Deutsche Sprache” stellt und ihn sogar als “Chefnörgler” bezeichnet, … Weiterlesen

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