Archiv der Kategorie: Literatur

Ist „Milf“ etwa ein deiktischer Ausdruck?

Ist Zsá Zsá Inci Bürkles Mutter etwa eine Milf?, fragt sich Max Goldt und bemerkt: Ich werde das Wort “Milf”, welches akronymischen Charakters ist, hier übrigens nicht genauer erläutern. Dazu bin ich mir zu fein. (…) Am besten, man hat … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Englisch, Max Goldt, Sprache | 4 Kommentare

Mittelhochdeutscheln und metzgern

Meinem humoristischen und meinem musikalischen Schatzkästlein habe ich vorstehend je eine Sammlung zu je zwei Elementen entnommen und hier vorgestellt, zuletzt ist nun mein literarisches Schatzkästlein an der Reihe. Ich bin ja ein Sprachgeek. Will ein Autor mich also komplett … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Literatur, Sprache | 1 Kommentar

Air Quotes

Anführungszeichen kann man nicht aussprechen. Das ist ein Problem, wenn man Texte mit Anführungszeichen vorliest. Bei Zitaten oder wörtlicher Rede nicht so sehr, da kann man sich die Anführungszeichen aus dem Kontext und der Stimmführung dazudenken. Werden Anführungszeichen aber verwendet, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Deutsch, Englisch, Humor, Max Goldt, Sprache, Zitate | 5 Kommentare

Geistiger Diebstahl

Das Urheberrecht ist eine achtenswerte Sache, wiewohl ich glaube, dass die Welt auch ganz ohne es nicht unterginge. Plagiate sind böse, einverstanden. Man merke aber auch: Zitate sind keine Plagiate, sondern legitim. Und in der Literatur müssen Zitate nicht explizit … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Literatur, Politik, Sprache, Zeitwatch | 1 Kommentar

Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren

Spoiler-Warnung Im Folgenden werden Details zur Handlung verraten, die erst gegen Ende des Buches rauskommen. Wen das stört, der lese nicht weiter. Das Buch aber sei empfohlen.

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Mein Beitrag zur Wikipedia-Spendenaktion

Das Zitat wollte ich schon lange mal angebracht haben. Leider konnte ich nicht den ganz genauen Wortlaut anbringen, weil ich Max Goldts Verteidigung der Besserwisserei bisher nur von Lesungen kenne. Ein bisschen Kritik muss bei dieser Gelegenheit aber auch sein: … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Internet, Max Goldt | 5 Kommentare

Träume aufschreiben

Ich habe es eine Zeitlang getan, gesteht Max Goldt in seinem Tagebucheintrag “Daß sich Träume an- und abstellen lassen” (“Wenn man einen weißen Anzug anhat”, Rowohlt 2002), empfand die aufgeschriebenen Träume beim späteren Lesen aber als albern und ausgedacht klingend … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geistesleben, Max Goldt, Traum | Hinterlasse einen Kommentar

Eintrag 228

Ein besonders schönes Ziel für Parodien sind Predigten, die mit wackeligen Analogien vom Alltag zu Gott überleiten. In einem katholischen Kirchenblatt las ich mal eine besinnliche Spalte über Sterne am Himmel und Stars im Fernsehen. “Bei all dem Strahlen, das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geistesleben, Max Goldt, Sprache | 3 Kommentare

Vaniloquium

Der Titel bedeutet “leeres Geschwätz” und der Einband sieht aus wie eine Infobroschüre aus der Apotheke. Ironie? Möchte ich meinen. Der großartige Zeze hat da in Anlehnung an etwas Früheres, Periodisches ein einmaliges literarisches Sammelprojekt heraufbeschworen, das sich jetzt auf … Weiterlesen

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Sergius und Virata

Ich lese gerade die Erzählung Pater Sergius von Lew Tolstoi. Der Titelheld ist ein Mann, der erst als Kaufmann, dann als Ordensbruder, dann als Einsiedler mit seinem Hochmut kämpft. Als Einsiedler wird er berühmt – da fühlte ich mich an … Weiterlesen

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